Donnerstag, 19. Mai 2016
Drin geschmökert : „Wir fabelhaften Menschen“
Beim Durchstöbern meines Bücherregals ist mir dieses kleine Büchlein in die Hände gefallen, in dem ich immer gerne geschmökert habe. So auch heute.

Schlage ich darin die erste Seite auf, so finde ich einen Stempel, der besagt: „überreicht durch Lehrer Herr XXXXX “. Nun kann ich mich wirklich nicht daran erinnern, dass mir ein Lehrer jemals ein Buch überreicht haben sollte. Also nehme ich mal an, ich habe es mir während der Schulzeit aus der Schulbücherei gemopst (ich denke, dieser Tatbestand sollte mittlerweile verjährt sein!). Es enthält lustige Verse und Zeichnungen, und wie der Titel bereits verrät, geht es um den Menschen selbst, bzw. sein Verhalten, verdeutlicht durch des Menschen besten Freund, das Tier. Geschrieben wurde es von einem Pfarrer namens Alfred Enz; veröffentlicht bereits im Jahre 1971 und in einer neuen Fassung heute nicht mehr zu kaufen.

So simpel die Verse auch daherkommen, überaus lustig dargestellt, sind sie oftmals tiefgründiger, als sie zunächst erahnen lassen. Der eine oder andere hat mich echt zum Nachdenken gebracht.


Altern
Es graute einem Falter
gar sehr vor seinem Alter,
in dem die Kräfte wichen
und seine Farben blichen.
Er suchte solches Leiden
voll Ängste zu vermeiden.
Drum fing vor anderen Faltern
er früh schon an zu altern.



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